Homepage erstellen lassen: Kosten und welche Posten Sie von Anfang an einplanen

Was eine Firmenwebsite wirklich kostet: Erstellung, Hosting, Wartung, Barrierefreiheit, Ladezeit, Datenschutz und SEO von Anfang an im Budget einplanen.

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Revylio

Homepage erstellen lassen: Kosten im Überblick und was im Angebot oft fehlt

Wer eine Homepage erstellen lassen will, sollte bei den Kosten mit 2.000 bis 10.000 Euro pro Projekt rechnen. Diese Spanne nennt die Kostenübersicht von WebsiteWissen für professionelle Webdesigner. Hinzu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und regelmäßige Updates. Barrierefreiheit, Ladezeit, Datenschutz und Sichtbarkeit in der Suche stehen dagegen oft gar nicht im Angebot.

Die Gesamtkosten einer Website sind die Summe aus der einmaligen Erstellung und allen Posten, die während der Nutzung anfallen. Diese Summe bestimmt Ihr Budget, nicht der Angebotspreis allein. Wer nur den Erstellungspreis vergleicht, übersieht leicht, was Betrieb, Pflege und Nachbesserungen über die Jahre kosten.

Die Spanne von 2.000 bis 10.000 Euro zeigt bereits, wie stark Umfang und Anbieter den Preis beeinflussen. Teuer wird ein Projekt oft erst, wenn Pflichten und Qualitätsmerkmale im Angebot fehlen. Sie müssen dann nach dem Launch einzeln nachbeauftragt werden, und jede dieser Nachbeauftragungen kostet zusätzliche Abstimmung.

Erstellungskosten nach Anbieter: Freelancer, kleine und größere Agentur

Die Erstellungskosten einer Firmenwebsite hängen stark davon ab, wer sie baut. WebsiteWissen vergleicht dafür Stundensätze und Einstiegspreise für komplexe Websites. Die folgende Tabelle fasst diese Werte zusammen.

AnbieterStundensatzKomplexe Website
Freelancerab ca. 50 Euroab ca. 5.000 Euro
Kleine Agenturca. 70 bis 100 Euroab ca. 10.000 Euro
Größere Agenturab 100 Euroab ca. 100.000 Euro

Der Stundensatz allein sagt aber wenig über den Endpreis. Entscheidend ist, wie viele Stunden ein Anbieter für Konzept, Gestaltung, Umsetzung, Prüfung und Inhalte ansetzt. Fragen Sie deshalb nach einer Aufwandsschätzung je Leistungsblock.

Je mehr Funktionen und Seitenvorlagen eine Website braucht, desto mehr Stunden fallen an. Welche Faktoren den Preis im Einzelnen bestimmen, etwa Seitenzahl, Funktionen und CMS, erläutert unser Beitrag Was kostet eine Homepage für Unternehmen und wovon hängt der Preis ab. Für die Budgetplanung zählt zusätzlich, was nach der Erstellung anfällt.

Eine komplexe Website beginnt beim Freelancer ab 5.000 Euro, bei größeren Agenturen ab 100.000 Euro: Freelancer 5000, Kleine Agentur 10.000, Größere Agentur 100.000 (Euro Einstiegspreis komplexe Website)
Eine komplexe Website beginnt beim Freelancer ab 5.000 Euro, bei größeren Agenturen ab 100.000 Euro: Freelancer 5000, Kleine Agentur 10.000, Größere Agentur 100.000 (Euro Einstiegspreis komplexe Website)

Quelle: websitewissen.com

Laufende Kosten nach dem Launch: Domain, Hosting, Erweiterungen und Wartung

Laufende Kosten fallen für jede Firmenwebsite an, auch nach Abschluss der Erstellung. WebsiteWissen nennt neben der Erstellung laufende Kosten für Domain, Hosting und regelmäßige Updates. Diese Posten erscheinen in vielen Angeboten nur am Rand oder gar nicht.

Diese laufenden Posten sollten Sie bei jedem Anbieter einzeln abfragen:

  • Domain: Registrierung und jährliche Verlängerung
  • Hosting: Tarif, Leistung und Kapazität für Ihre Besucherzahlen
  • Updates: CMS, Erweiterungen und Sicherheitsupdates
  • Wartung: Reaktionszeiten, Datensicherung und kleine Änderungen
  • Lizenzen: kostenpflichtige Erweiterungen und Werkzeuge

Der Wartungsaufwand fällt sehr unterschiedlich aus. Am einen Ende steht reine Eigenleistung, am anderen ein Dienstleister mit festem Support. Beide haben ihren Preis: das eine in interner Zeit, das andere in einer festen Gebühr.

Planen Sie diese Posten über die gesamte Nutzungsdauer der Website. Eine Firmenwebsite läuft meist mehrere Jahre. Ein günstiges Erstellungsangebot mit teurer oder unklarer Wartung kann über diese Zeit deutlich mehr kosten als ein Angebot, das Hosting und Pflege von Anfang an transparent ausweist.

Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA als eigene Position im Angebot

Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA gehört als eigene, prüfbare Position in jedes Angebot für eine Firmenwebsite. WCAG 2.1 AA ist der Konformitätsgrad, an dem sich Anforderungen an barrierefreie Websites üblicherweise orientieren. Ob Ihre Website unter den European Accessibility Act und das BFSG fällt, sollten Sie vor der Anfrage klären. Unabhängig davon ist es günstiger, Barrierefreiheit im Konzept festzulegen als sie später nachzurüsten.

Barrierefreiheit betrifft nicht nur das fertige Design. Sie steckt in den Seitenvorlagen, in der Farbwahl, in Formularen, in Navigation und Inhalten. Ein Anbieter, der sie nicht ausdrücklich nennt, plant sie in der Regel auch nicht ein.

Diese Fragen sollte das Angebot beantworten:

  • Wird ausdrücklich gegen WCAG 2.1 AA umgesetzt und geprüft?
  • Wer prüft, mit welcher Methode und zu welchem Zeitpunkt im Projekt?
  • Sind Formulare, eingebundene Dokumente und Medien eingeschlossen?
  • Wird eine Barrierefreiheitserklärung erstellt oder vorbereitet?
  • Wer stellt sicher, dass neue Inhalte nach dem Launch barrierefrei bleiben?

Die letzte Frage wird oft vergessen. Barrierefreiheit ist kein einmaliger Zustand. Jede neue Seite, jedes Bild ohne Alternativtext und jedes neue Formular kann sie wieder brechen. Deshalb gehört die Pflege auch in den Wartungsvertrag, nicht nur in die Erstellung.

Ladezeit als messbare Anforderung: Hosting und Erweiterungen bestimmen das Tempo

Die Ladezeit einer Firmenwebsite sollte im Angebot als messbare Anforderung stehen, nicht als allgemeines Versprechen. Sie hängt an Entscheidungen, die früh im Projekt fallen: Hosting, CMS, Erweiterungen, Schriften und Bilder. Diese Entscheidungen haben direkte Kostenfolgen.

Beim Hosting ist der Zusammenhang offensichtlich. Ein sehr günstiger Tarif kann genau an der Stelle sparen, an der Ihre Besucher warten. Ähnliches gilt für Erweiterungen. Jede zusätzliche Funktion bringt Code mit, der geladen und gepflegt werden muss.

Legen Sie im Angebot fest, woran Sie die Ladezeit messen und welche Werte vor dem Launch erreicht sein müssen. Vereinbaren Sie außerdem, wer nach dem Launch reagiert, wenn die Werte sich verschlechtern. Wie viel eine langsame Website an Anfragen kosten kann und wie Sie das ermitteln, zeigt unser Beitrag Was eine langsame Website an Anfragen kostet und wie Sie den Verlust messen. Diese Rechnung hilft auch beim Vergleich zweier Hosting-Tarife.

DSGVO-konforme Website: Einwilligung, Formulare und eingebundene Dienste mitplanen

Eine DSGVO-konforme Firmenwebsite entsteht in der Planung, nicht durch ein nachträglich eingebautes Cookie-Banner. Jeder eingebundene Dienst, jedes Formular und jedes Analysewerkzeug wirft Datenschutzfragen auf. Diese Fragen kosten Zeit und damit Geld, egal ob sie vor oder nach dem Launch beantwortet werden.

Klären Sie mit dem Anbieter vor der Beauftragung diese Punkte:

  • Welche externen Dienste werden eingebunden, etwa Schriften, Karten, Videos oder Statistik?
  • Wie wird die Einwilligung der Besucher eingeholt und dokumentiert?
  • Wohin gehen die Daten aus Kontaktformularen, und wer hat Zugriff?
  • Wo steht der Server, und wer schließt den Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Hoster?
  • Wer hält Datenschutzerklärung und Einwilligungsverwaltung nach Änderungen aktuell?

Jeder dieser Punkte kann eine laufende Kostenposition sein. Ein Werkzeug zur Einwilligungsverwaltung kann eine Lizenz erfordern. Eine Statistiklösung braucht Einrichtung und Pflege. Wenn diese Posten im Angebot fehlen, zahlen Sie sie später trotzdem, dann aber als Einzelauftrag.

Sichtbarkeit in Suche und KI-Antworten: SEO und Inhalte gehören ins Budget

Sichtbarkeit in Suchmaschinen und in KI-Antworten entsteht nicht automatisch mit dem Launch einer Website. Sie braucht eine saubere technische Grundlage, eine klare Seitenstruktur und gute Inhalte. Alle drei kosten Aufwand, der in vielen Angeboten fehlt.

Inhalte und Suchmaschinenoptimierung werden bei der Budgetplanung leicht übersehen, weil sie nicht in der technischen Erstellung stecken. Hinzu kommen Zeit und Personal auf Ihrer eigenen Seite. Texte für Leistungsseiten schreibt meist niemand nebenbei. Jemand muss sie liefern, abstimmen und freigeben.

Prüfen Sie im Angebot, welche technischen Grundlagen eingeschlossen sind. Dazu zählen saubere Überschriftenstruktur, Seitentitel und Beschreibungen, strukturierte Daten, eine XML-Sitemap und die Einrichtung der Search Console. Bei einem Relaunch kommt die Weiterleitung alter Adressen hinzu. Fehlt sie, verliert eine neue Website die Sichtbarkeit der alten.

Klären Sie außerdem, wer die Inhalte erstellt. Wenn Sie Texte selbst liefern, planen Sie die interne Zeit dafür ein. Wenn der Anbieter sie schreibt, sollte das als eigene Position mit Seitenzahl im Angebot stehen.

Nachrüsten nach dem Launch kostet mehr als Einplanen

Nachrüsten nach dem Launch ist teurer als Einplanen, weil fertige Vorlagen, Designs und Inhalte noch einmal angefasst werden müssen. Eine Farbpalette, die Kontrastanforderungen nicht erfüllt, steckt in jeder Seite. Ein Formular ohne korrekte Beschriftung ist oft über die ganze Website verteilt. Jede Korrektur zieht dann erneute Abstimmung, Prüfung und Freigabe nach sich.

Bei Svennis legen wir Barrierefreiheit, Ladezeit und Datenschutz deshalb schon im Konzept als eigene Prüfpunkte fest und testen sie an den Seitenvorlagen, bevor Inhalte eingepflegt werden. Bei übernommenen Websites sehen wir sonst immer wieder, dass ein bereits abgenommenes Design für Kontraste oder Tastaturbedienung noch einmal grundlegend überarbeitet werden muss.

Hinzu kommt die Abhängigkeit vom ursprünglichen Anbieter. Wer nachträglich nachbessern lässt, verhandelt aus einer schwächeren Position. Der Anbieter kennt den Code, Sie kennen nur das Ergebnis. Ein Angebot, das alle Anforderungen von Beginn an benennt, ist deshalb auch ein Schutz vor teuren Nachträgen.

Baukasten, Eigenleistung oder Dienstleister: was Sie tatsächlich sparen

Baukasten und Eigenleistung senken die Erstellungskosten, verschieben den Aufwand aber auf Ihr Unternehmen. WebsiteWissen beschreibt den Homepage-Baukasten als Werkzeug mit vorgefertigten Layouts für einen schnellen Einstieg. Individuelle Anpassungen sind dabei oft begrenzt.

Ob Barrierefreiheit, Ladezeit und Datenschutz Ihren Anforderungen genügen, hängt bei einem Baukasten stark davon ab, was das Werkzeug zulässt. Diese Frage sollten Sie vor der Entscheidung klären, nicht nach dem Launch.

Zwischen Baukasten und klassischem Dienstleister gibt es weitere Modelle. Manche Anbieter setzen laut WebsiteWissen auf ein Abo-Modell: Gegen eine monatliche Gebühr erstellen deren Designer die Website nach Ihren Wünschen. Auf Vermittlungsplattformen für Freelancer variiert die Qualität der Angebote. Projektmanagement und Beratung sind dort nicht immer inklusive.

Rechnen Sie bei Eigenleistung die eigene Zeit gegen. Wer viele Aufgaben selbst übernimmt, spart externe Kosten, braucht aber deutlich mehr interne Stunden.

Für eine Firmenwebsite mit rechtlichen und technischen Anforderungen gilt deshalb: Vergleichen Sie nicht nur Monats- oder Projektpreise. Vergleichen Sie, wer am Ende für jede Anforderung verantwortlich ist.

Angebote vergleichen: diese Positionen sollten getrennt ausgewiesen sein

Angebote für eine Firmenwebsite lassen sich nur vergleichen, wenn sie dieselben Positionen getrennt ausweisen. Ein Pauschalpreis ohne Aufschlüsselung verschleiert, was fehlt. Bitten Sie jeden Anbieter, sein Angebot nach denselben Punkten zu gliedern.

Diese Positionen sollten in jedem Angebot einzeln stehen:

  1. Konzept, Seitenstruktur und Gestaltung mit Anzahl der Seitenvorlagen
  2. Technische Umsetzung im gewählten CMS mit allen kostenpflichtigen Erweiterungen
  3. Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA mit Prüfmethode und Prüfzeitpunkt
  4. Ladezeit mit vereinbarten Messwerten vor dem Launch
  5. Datenschutz: Einwilligungsverwaltung, Formulare, eingebundene Dienste
  6. Suchmaschinen-Grundlagen und, bei einem Relaunch, Weiterleitungen
  7. Inhalte: wer schreibt, wie viele Seiten, wie viele Korrekturschleifen
  8. Hosting, Wartung, Sicherheitsupdates und Reaktionszeiten nach dem Launch

Fragen Sie außerdem nach dem Zeitplan. WebsiteWissen nennt für die Erstellung durch einen Dienstleister in der Regel einige Wochen bis wenige Monate. Ein deutlich kürzerer Zeitplan bei vollem Leistungsumfang ist ein Grund nachzufragen, welche Prüfungen dabei entfallen.

Nächste Schritte: ein Budget für die Gesamtkosten der Website aufstellen

Ein belastbares Budget für Ihre Firmenwebsite entsteht aus den Gesamtkosten, nicht aus dem günstigsten Erstellungspreis. Gehen Sie dafür in dieser Reihenfolge vor:

  1. Legen Sie fest, welche Seiten und Funktionen die Website wirklich braucht.
  2. Klären Sie, ob Ihre Website unter EAA und BFSG fällt, und schreiben Sie WCAG 2.1 AA als Anforderung fest.
  3. Bestimmen Sie Zielwerte für die Ladezeit und die Anforderungen an den Datenschutz.
  4. Entscheiden Sie, wer die Inhalte liefert, und planen Sie die interne Zeit dafür ein.
  5. Holen Sie mindestens zwei Angebote ein, die nach denselben Positionen gegliedert sind.
  6. Rechnen Sie Hosting und Wartung über mehrere Jahre hoch und addieren Sie sie zum Erstellungspreis.

Mit dieser Liste vergleichen Sie Angebote auf derselben Grundlage. Sie erkennen dann schnell, welcher Anbieter Barrierefreiheit, Ladezeit, Datenschutz und Sichtbarkeit einrechnet und welcher sie stillschweigend auslässt. Wenn Sie eine bestehende Website erneuern wollen, finden Sie auf unserer Seite zum Website-Relaunch und Webdesign den Ablauf, in dem wir diese Anforderungen von Beginn an berücksichtigen.

Quellen

Sprechen Sie mit unsüber Ihre Website.

Sagen Sie uns, was sie leisten soll, oder machen Sie zuerst den Geschwindigkeitstest und starten Sie mit dem, was er findet.

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Die Website und alles dahinter: CRM, Integrationen und Web-Apps. Zoho Premium Partner, seit 2011 tätig aus Manchester, Cluj-Napoca und Satu Mare. Select Partner im Claude Partner Network, mit 10 Claude Certified Architects.

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