Was kostet eine Homepage für Unternehmen und wovon hängt der Preis ab

Was kostet eine Homepage für Unternehmen? Erstellung, Hosting, Wartung, Barrierefreiheit und Datenschutz als Kostentreiber, mit Preisspannen aus Ratgebern.

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Revylio

Was eine Homepage für Unternehmen kostet: einige hundert bis mehrere zehntausend Euro

Was kostet eine Homepage für ein Unternehmen? Laut einem Kostenratgeber von Bastian Hammer kann eine Firmenwebsite leicht Hunderte bis Zehntausende Euro kosten. Den Ausschlag gibt weniger das Design als das, was die Website über Jahre leisten muss. Wer nur den Erstellungspreis vergleicht, vergleicht deshalb oft das Falsche.

Die Gesamtkosten einer Homepage sind die Summe aus der einmaligen Erstellung und allen laufenden Posten, solange die Website online ist. Zu den laufenden Posten zählen Hosting, Domain, Wartung, Updates, Inhalte und rechtliche Pflege. Diese Posten fallen jeden Monat an, nicht nur einmal beim Start.

Die folgenden Abschnitte zerlegen den Preis in seine Bestandteile:

  • einmalige Erstellung, abhängig vom Dienstleister und vom Funktionsumfang
  • laufende Grundkosten für Hosting und Domain
  • Wartung, Updates und Sicherheit
  • Barrierefreiheit, Datenschutz und Rechtstexte
  • Geschwindigkeit, Verschlüsselung und Auffindbarkeit
  • interner Aufwand für Inhalte und Pflege

Alle genannten Zahlen stammen aus öffentlichen Ratgebern und Anbieterseiten. Sie sind Orientierungswerte, keine Festpreise.

Erstellungskosten hängen vom Dienstleister ab: Baukasten, Webdesigner oder Agentur

Die einmaligen Erstellungskosten einer Homepage unterscheiden sich vor allem danach, wer die Website baut. Der Ratgeber von Bastian Hammer nennt für Design und Umsetzung mindestens etwa 200 bis 2.500 €. Nach oben öffnet sich die Spanne mit der Größe des Dienstleisters und dem Grad der Individualisierung.

Die folgende Übersicht stellt die Angaben aus zwei Ratgebern nebeneinander:

OptionKostenangabeQuelle
Website-Baukastenetwa 130 € im ersten JahrGoDaddy
Mit Webdesigner (Blog)ab 653 € im ersten JahrGoDaddy
Full-Service-Webdesigner100 bis 2.500 €Bastian Hammer
Full-Service-Web-Agentur1.500 bis 20.000 €Bastian Hammer
Designagentur mit Frontend-Entwicklung2.000 bis 30.000 €Bastian Hammer

Die GoDaddy-Werte beziehen sich auf einen Blog, nicht auf eine vollständige Firmenwebsite. Sie zeigen aber das untere Ende der Skala. STRATO stuft in seinem Vergleich der Erstellungswege die Kosten einer Agentur als sehr hoch ein, die von Freelancern als hoch. Ein höherer Preis bringt dafür meist mehr Spezialisierung im Team.

Ein Baukasten kostet rund 130 € im ersten Jahr, eine Webagentur einmalig 1.500 bis 20.000 €: Websitebaukasten 130 € im ersten Jahr, Webdesigner mit Komplettservice 100-2500 € einmalig, Webagentur mit Komplettservice 1500-20.000 € einmalig, Designagen
Ein Baukasten kostet rund 130 € im ersten Jahr, eine Webagentur einmalig 1.500 bis 20.000 €: Websitebaukasten 130 € im ersten Jahr, Webdesigner mit Komplettservice 100-2500 € einmalig, Webagentur mit Komplettservice 1500-20.000 € einmalig, Designagen

Quelle: google.com, bastianhammer.de

Umfang und Funktionen treiben den Preis stärker als die Optik

Der Funktionsumfang bestimmt den Preis einer Homepage stärker als ihre Gestaltung. STRATO formuliert es knapp: Je komplexer die geplante Website ist, desto mehr kostet sie. Das gilt besonders, wenn Sie dafür stark an externe Partner gebunden sind.

Die Spannen nach Website-Typ zeigen den Unterschied deutlich. Bastian Hammer nennt für kleine und mittlere Unternehmen einmalig 500 bis 10.000 €. Für E-Commerce liegt die Spanne bei 1.000 bis 25.000 €. Ein Online-Shop braucht laut STRATO in den meisten Fällen Anbindungen an Warenwirtschaft und Kundenmanagement, und jede Schnittstelle kostet Entwicklungszeit.

Kompakte Firmenwebsite

Für viele Selbstständige und Gründer reicht eine kompakte Website mit 3 bis 5 Seiten. Das schreibt die Designerin Lisa Koch, die für genau diesen Umfang einen Festpreis von 2.490 € netto anbietet. Professionelle Websites liegen nach ihrer Einschätzung meist zwischen 1.500 und 10.000 €.

Web-Apps

Eine Web-App ist eine komplexe Anwendung, die individuell programmiert werden muss. Ohne eigenes Entwicklerteam sind Sie dafür auf eine Agentur oder Freelancer angewiesen. Für eine reine Unternehmenswebsite ist dieser Aufwand selten nötig.

Laufende Grundkosten: Hosting und Domain fallen jeden Monat an

Hosting und Domain sind die Grundkosten jeder Homepage und fallen an, solange die Website online ist. Hosting ist die Dienstleistung rund um die Infrastruktur, die eine Website schnell und erreichbar hält. Die Domain ist die Internetadresse, unter der Ihre Website erscheint.

Die Ratgeber nennen für diese Posten niedrige Beträge:

  • Hosting: 1 bis 10 € pro Monat laut Bastian Hammer, ab etwa 5 € pro Monat laut GoDaddy
  • Domain: etwa 13 bis 20 € pro Jahr laut GoDaddy
  • Grundkosten eines selbst gehosteten WordPress-Blogs im ersten Jahr: etwa 70 bis 130 € laut GoDaddy

Das Content-Management-System selbst kostet meist nichts. Die meisten Systeme sind Open Source, und auch WordPress ist laut GoDaddy kostenlos. Kosten entstehen trotzdem, nämlich für Installation, Einrichtung und Administration.

Der Hosting-Preis ist also selten das Problem. Teurer wird es, wenn ein günstiges Paket zu langsam ist oder der Standort der Server nicht zu Ihren Datenschutzanforderungen passt. Beides klärt der Abschnitt zu Datenschutz und Geschwindigkeit weiter unten.

Wartung, Updates und Sicherheit sind der größte laufende Kostenposten

Wartung kostet eine Firmenwebsite mehr als Hosting und Domain zusammen. Bastian Hammer veranschlagt dafür etwa 5 bis 100 € pro Monat. Der Grund für diesen Posten ist handfest: Veraltete CMS und Plug-ins sind laut dem Ratgeber die häufigste Sicherheitslücke, die Websitebetreiber riskieren.

Laufende Wartung umfasst Updates des Systems und der Erweiterungen, Sicherungen und eine Prüfung nach jedem Update. Ohne diese Routine bleibt eine Website zwar online, wird aber mit jedem Monat angreifbarer. Spart ein Unternehmen hier, zahlt es später im Notfall.

Größere Upgrades und Notfälle

Neben der Routine gibt es seltene, aber teure Einschnitte. Größere Versionssprünge kommen laut Bastian Hammer bei vielen Systemen nur einmal im Jahr oder seltener vor. Solche Upgrades beziffert der Ratgeber auf 200 bis 10.000 €.

Wird eine Website gehackt oder fällt aus, helfen Notfalldienstleister laut derselben Quelle ab etwa 100 €. Die Summe hängt vom Schaden ab, nicht vom Preis der ursprünglichen Website. Ein fester Wartungsvertrag macht diese Kosten planbar und senkt das Risiko, dass es überhaupt so weit kommt.

Wartung kostet bis 100 € im Monat, Hosting nur 1 bis 10 €: Wartung und Updates 5-100 € pro Monat, Hosting 1-10 € pro Monat, Domain 13-20 € pro Jahr
Wartung kostet bis 100 € im Monat, Hosting nur 1 bis 10 €: Wartung und Updates 5-100 € pro Monat, Hosting 1-10 € pro Monat, Domain 13-20 € pro Jahr

Quelle: bastianhammer.de, google.com

Barrierefreiheit kostet weniger, wenn sie von Anfang an eingeplant ist

Barrierefreiheit ist ein eigener Kostenposten einer Homepage, und sie wird teurer, je später sie kommt. Eine barrierefreie Website lässt sich mit Tastatur und Screenreader bedienen, hat ausreichende Kontraste und beschreibt Bilder mit Alternativtexten. Diese Eigenschaften hängen an Vorlagen, Farben und Komponenten, also an Entscheidungen aus der Designphase.

Ob das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), die deutsche Umsetzung des European Accessibility Act, für Ihr Angebot gilt, sollten Sie vor der Beauftragung klären. Die Antwort verändert den Umfang des Projekts. Sie beeinflusst Designvorlagen, Formulare und auch Dokumente wie PDFs, die Sie auf der Website anbieten.

Bei Revylio, der Website-Marke von Svennis, prüfen wir Barrierefreiheit deshalb schon im Entwurf und nicht erst vor dem Start. Nachträglich sehen wir sonst häufig, dass Farben, Navigation und Formulare ein zweites Mal angefasst werden müssen.

Für das Budget heißt das: Ein Angebot sollte ausdrücklich sagen, ob und nach welchem Standard die Website barrierefrei umgesetzt wird. Fehlt diese Angabe, ist der Aufwand meist nicht eingepreist. Ein späterer Website-Relaunch mit Barrierefreiheit kostet dann mehr als die frühe Einplanung.

Datenschutz, Impressum und Rechtstexte stehen oft nicht im Grundpreis

Rechtstexte und Datenschutz sind bei vielen Angeboten nicht im Grundpreis enthalten. Lisa Koch etwa führt Datenschutzerklärung und Impressum bei ihrem Festpreisangebot als zubuchbare Leistung. Ein Impressum ist laut GoDaddy in Deutschland Pflicht, auch für private Blogs mit kommerzieller Absicht.

Auch bei Komplettpaketen bleibt ein Teil der Verantwortung bei Ihnen. STRATO weist in seinem Webdesign-Service darauf hin, dass Kunden selbst bereitgestelltes Material selbst rechtlich prüfen müssen. Zusätzlich bietet STRATO einen Abmahnschutz der IT-Recht Kanzlei an, den Kunden hinzubuchen können.

Serverstandort und Zertifizierung

Der Hosting-Anbieter ist Teil Ihres Datenschutzkonzepts. STRATO gibt an, zwei Hochsicherheitsrechenzentren in Deutschland zu betreiben. Außerdem nennt der Anbieter ein nach ISO/IEC 27001 zertifiziertes Informations-Managementsystem.

Für die Kalkulation zählen damit drei Fragen. Wer erstellt und pflegt die Rechtstexte? Wer prüft eingebundene Dienste, Formulare und Tracking? Wo liegen die Daten? Jede offene Antwort ist ein Posten, der später zusätzlich bezahlt wird.

Geschwindigkeit, Verschlüsselung und Suchmaschinenoptimierung kosten zusätzlich

Suchmaschinenoptimierung und technische Qualität sind bei vielen Homepages ein Aufpreis und kein Standard. Im Webdesign-Service von STRATO ist der SEO-Service nur im teuersten Tarif enthalten. Als Zusatzleistung kostet er dort 40 € pro Monat.

Verschlüsselung ist dagegen Pflichtprogramm. SSL ist ein Verfahren, bei dem Daten vom Browser bis zur Website verschlüsselt übertragen werden. Google setzt SSL laut Bastian Hammer seit August 2014 als Ranking-Faktor ein.

Texte als Kostentreiber

Gute Inhalte sind oft der unterschätzte Teil der Auffindbarkeit. Freiberufler mit journalistischem Hintergrund berechnen laut Bastian Hammer etwa 30 bis 120 € pro Stunde netto. Agenturen für SEO-Texte liegen demnach häufig bei 60 bis 150 € pro Stunde.

Ladezeit ist ebenfalls eine Kostenfrage, auch wenn sie selten als eigener Posten im Angebot steht. Sie hängt an Hosting, Bildgrößen und der Zahl eingebundener Erweiterungen. Wer vor Ort Kunden gewinnen will, findet im Beitrag zu lokalem SEO für kleine Unternehmen die technischen Grundlagen dafür.

Interner Aufwand für Inhalte und Pflege wird in Budgets häufig vergessen

Der eigene Zeitaufwand ist der am häufigsten vergessene Kostenpunkt einer Homepage. STRATO beschreibt, dass die einmaligen Erstellungskosten in der Planung oft zu stark im Fokus stehen. Andere Posten kommen in der Budgetkalkulation zu kurz.

Zu diesen vernachlässigten Kosten zählt STRATO:

  • Aufwand und Zeit
  • Personal
  • Hosting
  • Content-Produktion
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Marketing

Eigenleistung verschiebt Kosten, sie beseitigt sie nicht. Wer viele Aufgaben selbst übernimmt, spart laut STRATO Kosten für externe Dienstleister, hat aber einen deutlich größeren Zeitaufwand. Diese Stunden fehlen dann im Tagesgeschäft.

Für Marketing nennt Bastian Hammer als Richtwert für kleine Unternehmen 50 bis 500 € pro Monat. Planen Sie zusätzlich ein, wer im Unternehmen Texte freigibt, Bilder liefert und Änderungen beauftragt. Ohne feste Zuständigkeit veraltet eine Website, unabhängig davon, wie viel ihre Erstellung gekostet hat.

Komplettpaket oder Einzelleistungen: was im Monatspreis wirklich enthalten ist

Ein Komplettpaket bündelt Erstellung, Hosting und Pflege zu einem Monatspreis, begrenzt aber den Umfang. Der Webdesign-Service von STRATO zeigt das Modell: drei Tarife zu 70 €, 50 € und 30 € pro Monat. Im kleinsten Tarif kommt eine Erstellungsgebühr von 200 € hinzu.

Enthalten sind dort Hosting sowie die Verwaltung von Domain und E-Mail-Adressen. Für Änderungswünsche gibt es bis zu zwei Stunden pro Monat. Diese Stunden verfallen am Monatsende und lassen sich nicht übertragen.

Einzelne Dienstleister für einzelne Aufgaben

Die Alternative ist, Aufgaben auf mehrere Dienstleister zu verteilen. Laut STRATO lassen sich so etwas Kosten sparen, und die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter sinkt. Dafür steigt der Abstimmungsaufwand auf Ihrer Seite.

Für den Vergleich zählt, was ein Angebot über die Erstellung hinaus regelt. Prüfen Sie, wie viele Stunden für Änderungen enthalten sind, wer Updates einspielt und ob SEO, Barrierefreiheit und Rechtstexte zum Leistungsumfang gehören. Erst dann lassen sich zwei Preise sinnvoll nebeneinanderlegen.

Nächste Schritte: Budget für eine Firmenwebsite realistisch planen

Ein realistisches Budget für eine Homepage beginnt mit den Anforderungen, nicht mit dem Preis. Halten Sie zuerst fest, was die Website in den nächsten Jahren leisten muss. Erst danach lohnt der Vergleich von Angeboten.

Diese Schritte helfen bei der Planung:

  1. Legen Sie Umfang und Funktionen fest: Seitenzahl, Formulare, Shop oder Schnittstellen.
  2. Klären Sie, ob das BFSG für Ihr Angebot gilt und welcher Barrierefreiheitsstandard umgesetzt werden soll.
  3. Bestimmen Sie, wer Datenschutzerklärung, Impressum und eingebundene Dienste verantwortet.
  4. Rechnen Sie Hosting, Domain und Wartung als Monatsbetrag über mehrere Jahre hoch.
  5. Schätzen Sie den eigenen Zeitaufwand für Texte, Bilder und Freigaben.
  6. Fordern Sie Angebote an, die Erstellung und laufende Leistungen getrennt ausweisen.

Läuft Ihre Website bereits und erfüllt diese Punkte nicht, ist ein Neubau nicht immer nötig. Oft reicht eine gezielte Überarbeitung von Technik, Barrierefreiheit und Inhalten. Welche Leistungen ein Website-Relaunch bei Revylio umfasst, sehen Sie auf der Übersichtsseite.

Quellen

Sprechen Sie mit unsüber Ihre Website.

Sagen Sie uns, was sie leisten soll, oder machen Sie zuerst den Geschwindigkeitstest und starten Sie mit dem, was er findet.

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Schreiben Sie unsoffice@svennis.eu

Die Website und alles dahinter: CRM, Integrationen und Web-Apps. Zoho Premium Partner, seit 2011 tätig aus Manchester, Cluj-Napoca und Satu Mare. Select Partner im Claude Partner Network, mit 10 Claude Certified Architects.

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