WordPress oder TYPO3: Welches CMS den Relaunch Ihrer Unternehmenswebsite trägt

WordPress oder TYPO3 für den Relaunch? Entscheiden Sie nach Barrierefreiheit, Ladezeit, DSGVO und Wartung nach dem Start, nicht nach Bekanntheit.

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Revylio

WordPress oder TYPO3: die kurze Antwort für den Relaunch

Bei der Frage WordPress oder TYPO3 entscheiden der Umfang Ihrer Website und der Betrieb nach dem Start. Der Systemvergleich von deepscreen hält WordPress für ideal für kleine Unternehmen mit wenig Budget. TYPO3 empfiehlt derselbe Vergleich für mittlere und große Unternehmen mit mehr Komplexität.

Ein Content-Management-System (CMS) ist ein System, mit dem Sie Ihre Website selbst pflegen. Sie ändern Texte, tauschen Bilder aus und legen neue Seiten an, ohne für jede Änderung einen Entwickler zu brauchen. WordPress und TYPO3 sind beide Open-Source-Systeme. Beide werden laut deepscreen von aktiven Gemeinschaften kontinuierlich weiterentwickelt.

Ob ein System zu Ihrer Website passt, zeigt sich nicht am Namen, sondern an konkreten Anforderungen. Für einen Relaunch zählen deshalb vier Prüffragen:

  • Wie gut trägt das System Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA?
  • Wie schnell lädt die Website im Alltag?
  • Wie behalten Sie die Datenflüsse für die DSGVO im Griff?
  • Wie viel Aufwand kostet die Wartung über Jahre?

Falls noch offen ist, ob sich ein Neuaufbau überhaupt lohnt, hilft unser Beitrag dazu, woran Sie erkennen, ob sich ein Website-Relaunch lohnt.

Verbreitung von WordPress und TYPO3 sagt wenig über das passende CMS für Ihre Website

Die Verbreitung eines CMS ist ein schwaches Argument für die Wahl beim Relaunch. WordPress und TYPO3 sind laut deepscreen die zwei in der Schweiz am häufigsten verwendeten CMS. Etwa 60 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz verwenden WordPress. TYPO3 folgt mit etwa 25 Prozent der Websites.

Beide Systeme sind damit fest etabliert. TYPO3 ist kein Nischenprodukt, auch wenn WordPress deutlich häufiger eingesetzt wird. Wer sich für TYPO3 entscheidet, wählt also kein exotisches System, sondern ein anderes Einsatzprofil.

Die Zahlen beantworten aber keine der vier Prüffragen. Ob eine Website barrierefrei, schnell, datenschutzkonform und wartbar ist, entscheidet sich am konkreten Aufbau. Dazu gehören die Vorlage, die gewählten Erweiterungen und die Art, wie die Redaktion im Alltag arbeitet. Eine weit verbreitete Software kann schlecht umgesetzt sein, eine seltenere sehr gut.

Fragen Sie deshalb nicht, welches System die meisten Unternehmen nutzen. Fragen Sie, welches System Ihren Umfang, Ihre Sprachen und Ihre Redaktion mit dem geringsten laufenden Aufwand trägt. Die folgenden Abschnitte gehen diese Punkte einzeln durch.

Barrierefreiheit nach WCAG 2.1 AA hängt an Vorlage, Erweiterungen und Redaktion

Weder WordPress noch TYPO3 macht eine Website von sich aus barrierefrei. Der ausgewertete Systemvergleich weist keinem der beiden Systeme einen Vorsprung bei der Barrierefreiheit zu. Für die Konformität nach WCAG 2.1 AA zählt deshalb, was im Projekt gebaut wird: die Vorlage, die Erweiterungen und die Arbeit der Redaktion.

WordPress: viele Fertigteile, viel zu prüfen

Bei WordPress entstehen viele Websites mit vorgefertigten Themes und Plugins. Jede fertige Vorlage und jedes Plugin, das sichtbare Elemente erzeugt, müssen Sie einzeln auf Barrierefreiheit prüfen. Das betrifft etwa Menüs, Formulare, Schieberegler und Cookie-Hinweise.

TYPO3: mehr Entwicklung, mehr Steuerung

TYPO3 ist laut deepscreen in Einrichtung und Betrieb aufwendiger und erfordert mehr Programmierkenntnisse. Für die Barrierefreiheit hat dieser Mehraufwand eine Kehrseite. Wird die Vorlage eigens für das Projekt entwickelt, lässt sie sich von Anfang an nach WCAG 2.1 AA bauen und prüfen.

Unabhängig vom System bleibt die Redaktion der größte Faktor. Alternativtexte, Überschriftenhierarchie und verständliche Linktexte pflegen Menschen, nicht das CMS. Welche Punkte wir im Relaunch konkret durchgehen, beschreibt unser Beitrag zur Prüfung einer barrierefreien Website nach WCAG 2.1 AA im Relaunch.

Ladezeit von WordPress und TYPO3 hängt an Aufbau und Zahl der Erweiterungen

Die Ladezeit einer Website entscheidet sich weniger am CMS als an dem, was darauf gebaut wird. Bei WordPress ist die Zahl der Plugins der wichtigste Hebel. Laut deepscreen können viele Plugins die Stabilität einer Seite beeinträchtigen. Jedes Plugin bringt eigenen Code mit, der bei einem Seitenaufruf mitgeladen werden kann.

Bei TYPO3 liegt das Risiko an anderer Stelle. Viele Funktionen entstehen dort durch individuelle Entwicklung. Aufwendige Sonderlösungen, die ohne Messung gebaut werden, können eine Website genauso verlangsamen wie zu viele Plugins.

Planen Sie deshalb schon im Relaunch, welche Funktionen wirklich nötig sind. Jede Funktion, die Sie weglassen, spart Ladezeit und Wartung zugleich. Legen Sie außerdem vor dem Start fest, welche Seiten am wichtigsten sind, zum Beispiel Startseite, Leistungsseiten und Kontaktseite.

Messen Sie diese Seiten vor dem Relaunch auf der alten Website und danach auf der neuen. Wiederholen Sie die Messung nach größeren Updates. So erkennen Sie, ob eine neue Erweiterung oder eine Änderung an der Vorlage die Ladezeit verschlechtert hat. Das gilt für WordPress und TYPO3 gleichermaßen.

DSGVO-Konformität: Jede zusätzliche Erweiterung ist ein Datenfluss, den Sie prüfen müssen

Für die DSGVO zählt weniger das CMS selbst als die Summe seiner Erweiterungen. Jedes Plugin und jede Extension ist Code eines Dritten. Ob dieser Code Daten an fremde Server sendet, müssen Sie für jede Komponente einzeln klären.

Hier unterscheiden sich die Systeme im Aufbau. TYPO3 gilt laut deepscreen als ideal für mehrsprachige Websites. Bei WordPress ist Mehrsprachigkeit mit einem Plugin möglich. Für eine mehrsprachige Website kommt bei WordPress also eine weitere Fremdkomponente hinzu. Eine WordPress-Website mit wenigen, sorgfältig gewählten Plugins kann trotzdem überschaubar bleiben.

Für jede geplante Erweiterung sollten Sie vor dem Relaunch drei Fragen beantworten:

  • Lädt die Erweiterung Inhalte wie Schriften, Karten oder Videos von externen Servern?
  • Setzt die Erweiterung Cookies oder speichert sie Daten über Besucher?
  • Wohin übermittelt sie Formulardaten, und wer verarbeitet diese?

Die Antworten gehören in eine Liste, die Sie mit dem Datenschutzhinweis abgleichen. Diese Liste müssen Sie nach jedem neuen Plugin oder jeder neuen Extension aktualisieren. Deshalb ist die DSGVO-Konformität auch eine Frage der laufenden Wartung und nicht nur des Starttags.

Sicherheit von WordPress und TYPO3: unterschiedliche Angriffslage, gleiche Pflicht zur Pflege

WordPress wird laut deepscreen deutlich häufiger angegriffen als TYPO3. Für WordPress nennt der Vergleich viele Hackerangriffe, obwohl an der Behebung von Sicherheitslücken aktiv gearbeitet wird. TYPO3 beschreibt derselbe Beitrag als stark und robust, mit wenigen Hack-Versuchen.

Daraus folgt nicht, dass eine WordPress-Website unsicher sein muss. Die höhere Zahl der Angriffe bedeutet vor allem, dass Versäumnisse bei WordPress schneller ausgenutzt werden. Ein veraltetes Plugin ist bei einem stark angegriffenen System ein größeres Risiko. Ebenso schützt TYPO3 nicht vor den Folgen ungepflegter Software.

Für Ihre Entscheidung ergibt sich eine praktische Regel. Eine WordPress-Website mit vielen Plugins braucht mehr Aufmerksamkeit für Updates als eine schlanke. Jedes zusätzliche Plugin ist eine weitere Komponente, deren Sicherheitsupdates jemand im Blick behalten muss. Eine TYPO3-Website braucht jemanden mit den nötigen Programmierkenntnissen, der Updates einspielt und individuelle Erweiterungen aktuell hält.

Klären Sie deshalb schon beim Relaunch, wie Zugänge abgesichert werden und wer Sicherheitsupdates einspielt. In beiden Systemen ist ungepflegte Software das eigentliche Risiko, nicht die Wahl des CMS.

Laufende Wartung nach dem Start: Plugin-Pflege bei WordPress, Entwicklerwissen bei TYPO3

Die Wartung nach dem Start unterscheidet WordPress und TYPO3 stärker als der Relaunch selbst. Bei WordPress verteilt sich der Aufwand auf viele einzelne Komponenten. Laut deepscreen sind einige Plugins untereinander nicht kompatibel. Ein Update eines Plugins kann deshalb eine andere Funktion stören.

Bei TYPO3 liegt der Aufwand eher beim nötigen Fachwissen. Der Betrieb ist laut deepscreen aufwendiger und erfordert mehr Programmierkenntnisse. Für Updates und Anpassungen brauchen Sie daher dauerhaft Zugang zu Entwicklern, die das System kennen.

Wir bei Svennis spielen Core- und Plugin-Updates nie direkt auf der Live-Website ein, sondern zuerst auf einer Kopie und prüfen dort Formulare, Menü per Tastatur und Ladezeit der wichtigsten Seiten. Bei übernommenen Websites sehen wir am häufigsten, dass ein ungeprüftes Plugin-Update ein Kontaktformular oder die Tastaturbedienung des Menüs unbemerkt außer Betrieb gesetzt hat.

Klären Sie deshalb vor dem Relaunch, wer diese Prüfungen übernimmt und wie oft. Ohne feste Zuständigkeit verlieren Barrierefreiheit und Ladezeit nach einigen Monaten an Qualität, egal mit welchem System.

Bei TYPO3 planen Sie Versionswechsel, bei WordPress pflegen Sie vor allem viele einzelne Plugins. WordPress / TYPO3. Schwerpunkt der Wartung: Pflege vieler einzelner Plugins und Themes / Planbare Versionswechsel im Langzeitsupport; Caching: Über ein
Bei TYPO3 planen Sie Versionswechsel, bei WordPress pflegen Sie vor allem viele einzelne Plugins. WordPress / TYPO3. Schwerpunkt der Wartung: Pflege vieler einzelner Plugins und Themes / Planbare Versionswechsel im Langzeitsupport; Caching: Über ein

Seitenstruktur, Mehrsprachigkeit und Redaktion: wann TYPO3 den Mehraufwand rechtfertigt

TYPO3 rechtfertigt seinen höheren Aufwand vor allem bei großen, mehrsprachigen Websites mit vielen Unterseiten. Der Grund liegt im Aufbau. TYPO3 ordnet Inhalte in einer Baumstruktur an. WordPress nutzt laut deepscreen eine artikelbasierte Struktur, die für Websites mit vielen Unterseiten weniger geeignet ist.

Auch bei Mehrsprachigkeit unterscheiden sich die Systeme. deepscreen bezeichnet TYPO3 als ideal für mehrsprachige Websites. Bei WordPress ist Mehrsprachigkeit mit einem Plugin möglich. Für ein Unternehmen mit mehreren Sprachversionen bedeutet das bei WordPress eine weitere Komponente, die gepflegt und auf Barrierefreiheit geprüft werden muss.

Für die Redaktion braucht TYPO3 eine Einarbeitung. deepscreen empfiehlt Neueinsteigern eine kurze Einführungsschulung von 3 bis 4 Stunden. Dieser Aufwand fällt pro Person einmalig an und ist im Vergleich zum Relaunch gering.

Die Grenze ist eine Frage des Umfangs. Eine Website mit wenigen Seiten, einer Sprache und ein bis zwei Personen in der Redaktion braucht diese Struktur selten. Eine Website mit vielen Bereichen, Unterseiten und Sprachen profitiert dagegen von der Baumstruktur und der eingebauten Mehrsprachigkeit von TYPO3.

WordPress passt zu kleinen Websites, TYPO3 zu großen mehrsprachigen Auftritten mit vielen Redakteuren. WordPress / TYPO3. Typischer Einsatz: Kleinere Unternehmenswebsites, Blogs, Landingpages / Umfangreiche Websites mit vielen Inhalten; Seitenstruktu
WordPress passt zu kleinen Websites, TYPO3 zu großen mehrsprachigen Auftritten mit vielen Redakteuren. WordPress / TYPO3. Typischer Einsatz: Kleinere Unternehmenswebsites, Blogs, Landingpages / Umfangreiche Websites mit vielen Inhalten; Seitenstruktu

Kosten: TYPO3 ist aufwendiger, ein individuelles WordPress ist aber auch nicht billig

Die Kosten von WordPress und TYPO3 entstehen vor allem bei Einrichtung und Betrieb. TYPO3 ist laut deepscreen in Einrichtung und Betrieb aufwendiger und benötigt mehr Programmierkenntnisse. WordPress beschreibt derselbe Vergleich als vergleichsweise günstiger. Eine Einrichtung ist dort mit wenigen Fachkenntnissen möglich.

Dieser Preisvorteil gilt allerdings vor allem für Websites auf Basis fertiger Themes. deepscreen schränkt ein: Soll WordPress individuell angepasst werden, sind die Einrichtungskosten nicht mehr so gering wie bei vorgefertigten Themes. Eine barrierefreie, schnelle und eigens gestaltete Website ist genau so ein individuelles Projekt.

Der Abstand zwischen den Systemen wird bei einem Relaunch mit eigenem Design also kleiner. Ein fertiges Theme zu verwenden, das nicht auf Barrierefreiheit geprüft ist, spart nur scheinbar Geld. Die Nachbesserung kommt später hinzu.

Vergleichen Sie deshalb nicht die Startkosten, sondern die Kosten über mehrere Jahre. Rechnen Sie Einrichtung, Hosting, Updates, Prüfungen nach Updates und größere Versionswechsel zusammen. Erst diese Summe zeigt, welches System für Ihre Website wirtschaftlich ist.

Nächste Schritte: die Entscheidung zwischen WordPress und TYPO3 vor dem Relaunch vorbereiten

Die Entscheidung zwischen WordPress und TYPO3 lässt sich mit einer kurzen Vorarbeit sauber treffen. Diese Schritte helfen dabei:

  1. Erfassen Sie den Umfang: Zahl der Seiten, Sprachen, Redakteure und geplanten Sonderfunktionen.
  2. Listen Sie jede Funktion auf, die bei WordPress ein Plugin und bei TYPO3 eine Extension bräuchte.
  3. Prüfen Sie für jede dieser Komponenten Barrierefreiheit, Datenflüsse und Pflegezustand.
  4. Legen Sie fest, wer nach dem Start Updates einspielt, testet und Sicherheitsmeldungen verfolgt.
  5. Vergleichen Sie die Kosten über mehrere Jahre, nicht nur die Kosten der Einrichtung.

Fällt die Liste kurz aus und arbeiten nur wenige Personen an den Inhalten, spricht vieles für WordPress. Sind Struktur, Sprachen und Unterseiten umfangreich, spricht vieles für TYPO3. Liegt Ihre Website dazwischen, gibt der Wartungsaufwand nach dem Start den Ausschlag.

Wenn Sie diese Bestandsaufnahme gemeinsam mit uns machen möchten, finden Sie den Ablauf auf unserer Seite zum Website-Relaunch und Webdesign mit Revylio.

Quellen

Sprechen Sie mit unsüber Ihre Website.

Sagen Sie uns, was sie leisten soll, oder machen Sie zuerst den Geschwindigkeitstest und starten Sie mit dem, was er findet.

Lassen Sie unsdas Ganze bauen.

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Die Website und alles dahinter: CRM, Integrationen und Web-Apps. Zoho Premium Partner, seit 2011 tätig aus Manchester, Cluj-Napoca und Satu Mare. Select Partner im Claude Partner Network, mit 10 Claude Certified Architects.

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